Der Gesamtbestand an gedruckten Büchern der Stiftsbibliothek, der 160'000 Einheiten umfasst, ist grösstenteils nur in Form von Karteikarten erfasst. Für die Benutzerinnen und Benutzer der Bibliothek heisst dies, dass das Einsehen der Zettelkästen vor Ort oft nicht zu umgehen ist. Damit in Zukunft alle Bestände von zu Hause oder vom Arbeitsplatz aus abgefragt werden können, werden die älteren Bestände auf elektronischem Weg rekatalogisiert. Zusätzlich bietet die standardisierte Titelaufnahme am Computer die Möglichkeit, dem Benutzer mehr und detailliertere Informationen zur Verfügung zu stellen. Einziger Nachteil dieser Methode ist der grosse Aufwand an Zeit und Kosten. Bei gleichbleibendem Tempo der Rekatalogisierung wird der Gesamtbestand in etwa zehn Jahren via EDV-Katalog abrufbar sein. Anfänglich im Rahmen eines Projekts durch die Internationale Bodenseekonferenz unterstützt, wird der Aufwand heute ausschliesslich von der Stiftsbibliothek als Teil des Katholischen Konfessionsteils getragen.