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Vita sancti Galli vetustissima
 
Zum ersten Mal erscheint mit diesem prächtigen Band die älteste Lebensbeschreibung des heiligen Gallus komplett in Latein mit deutscher Übersetzung und Faksimile.

Ungefähr eine Generation nach dem Tod des Gallus, um 670/80, dürfte der erste Bericht über das Leben des heiligen Gallus verfasst worden sein. Wer der Verfasser des ältesten Teils war, wissen wir nicht. Dafür ist mit dieser Ausgabe nun endlich die letzte der drei textgeschichtlich bedeutendsten Fassungen der Gallusvita in einer zeitgemässen, lesbaren Ausgabe greifbar.

Die Publikation der "Vita vetustissima" nimmt als bibliophile Ausgabe dabei eine Sonderstellung ein. Die grossformatige Festgabe zum Gallusjubliläum vereint beste sanktgallische Buchgestaltung und wissenschaftliche Textedition. Die sorgfältig von Roland Stieger (TGG) gestaltete Ausgabe enthält nebst lateinischem Text, deutscher Übersetzung und Faksimile ein Vorwort, eine Einführung in die Überlieferung und eine Deutung der Vita von Stiftsbibliothekar Ernst Tremp. Im Umschlag verborgen ist ein zweites Faksimile der Fragmentblätter der Vita in Originalgrösse.

Vita sancti Galli vetustissima. Die älteste Lebensbeschreibung des heiligen Gallus, hrsg. von der Stiftsbibliothek St.Gallen, St.Gallen 2012.
ISBN: 978-3-905906-03-5
CHF 38.-

Bestellen können Sie die Publikation hier


Das Leben des heiligen Gallus dt./lat.
 
Die lateinische Gallusvita von Walahfrid Strabo, erstmals mit vollständiger deutscher Übersetzung!

Walahfrid Strabo (808/809-849) verfasste eine lateinische Gallusvita, die sich auf zwei Vorgängerwerke - die nur fragmentarisch erhaltene, anonym überlieferte "Vita vetustissima" und die Gallusvita des Reichenauer Mönchs Wetti (gest. 824) - stützte.

Walahfrids Gallusvita, sprachlich und stilistisch die beste der drei Fassungen, geht auch inhaltlich über die älteren Werke hinaus, da sie ausführlich auch über Wunder am Gallusgrab berichtet.

Sie wird erstmals mit vollständiger deutscher Übersetzung zugänglich gemacht und durch einen Kommentar und ein Nachwort erschlossen.

Übersetzung: Schnoor, Franziska
Kommentar: Tremp, Ernst

Lateinisch/Deutsch, 240 Seiten
Erschienen im April 2012

ISBN: 978-3-15-018934-4

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