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02 | 2017


Newsletter Stiftsbezirk St.Gallen

 

Randnotiz


Bevölkerungsbefragung

  Das UNESCO Weltkulturerbe Stiftsbezirk St. Gallen ist in seiner Form einmalig. Die Stiftsbibliothek mit ihrem einzigartigen Handschriftenschatz und das Stiftsarchiv mit seiner bedeutenden Urkundensammlung sind eingebettet in den ehemaligen Klosterbezirk, ein herausragendes, hauptsächlich barockes Baudenkmal mit der Kathedrale und der Stiftsbibliothek als baulichen Höhepunkten.

Das Stiftsarchiv und die Stiftsbibliothek gehen nun die Aufgaben zur Vermittlung ihres Weltkulturerbes mit einer Umfrage an. Sie erhalten dabei die Möglichkeit, sich zur konkreten Ausrichtung des St. Galler Weltkulturerbes zu äussern. Nehmen Sie teil!

Zur Umfrage


Wie kann Frieden entstehen?

  Jakob Kellenberger, Präsident von swisspeace und zuvor 2000 bis 2012 Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) hält die diesjährige Notker-der-Stammler-Rede in der Stiftsbibliothek zum Thema „Der voraussetzungsreiche Frieden“. Der Vortrag findet im Gedenken an Notker Balbulus statt, den grossen Dichter im Kloster St. Gallen (†912).

Jedes Jahr lädt die Stiftsbibliothek zu seinem Gedenktag am 7. Mai einen prominenten Gast ein, der im Barocksaal eine freie Rede zur heutigen Welt hält.

Sonntag, 7. Mai 2017, 18.15 Uhr, Barocksaal der Stiftsbibliothek St. Gallen, Eintritt frei.
Einladung


Stibi   Weltkulturerbe



Im Jahr 1737 wurde ein aus Pergament gefertigtes Birett ins Kuriositätenkabinett der Klosterbibliothek eingeordnet. Vier St.Galler Mönche hatten diese priesterliche Kopfbedeckung mit zahlreichen kunstvollen emblematisch-allegorischen Bildern sowie mit Sinnsprüchen, Bibelzitaten etc. verziert und als Geschenk ihrem Abt Joseph von Rudolphi (1717 – 1740) zum Namenstag überreicht.

Die vier Seiten und das Dach des Biretts stellen in Bild und Wort (teilweise in kaum lesbarer Mikroschrift) wichtige Episoden und Leistungen aus der Abtszeit des Gefeierten dar.

Auf der hier zu sehenden Seite streben Abt und Mönche in einem Schiff auf dem Bodensee heimatlichen Gefilden zu, flankiert von Klosterarchiv (links) und Klosterbibliothek (rechts), die im 2. Villmergerkrieg 1712 nach Zürich und Bern verschleppt worden waren und kurz nach 1718 nach St. Gallen zurückkehrten.



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