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02 | 2018


Newsletter Stiftsbezirk St.Gallen

 

Randnotiz


Dritter St.Galler UNESCO-Welterbetag

  Zum dritten Mal findet im Stiftsbezirk St.Gallen der UNESCO-Welterbetag statt. Der Verein Weltkulturerbe Stiftsbezirk St.Gallen veranstaltet an diesem Tag Führungen, Spaziergänge und Aussichten zum Thema «Stift und Stadt».

Nach einem musikalischen Auftakt um 12.45 Uhr mit den Turmbläsern können Sie sich ab 13.00 Uhr auf individuellen Führungen vor Ort über das Welterbe informieren. Das reichhaltige Angebot ist kostenlos und lädt zu Entdeckungen ein.

Programm

St.Galler Festspiele

  Wer sich in diesen Tagen auf dem Klosterplatz aufhält, sieht die schnell wachsenden Bühnenaufbauten der St.Galler Festspiele, bald beginnt der Probebetrieb. Auch in diesem Jahr wird ein reiches Programm mit Oper, Tanzstück und Konzerten geboten. Mit der Oper "Edgar" von Giacomo Puccini wird die Tradition der Wiederentdeckungen fortgesetzt.

Nebst der monumentalen Hauptbühne sind Kathedrale, Schutzengelkapelle, St. Laurenzen und Stiftsbibliothek weitere Aufführungsorte.

Programm

Tagung

  Mit den Bauresten der frühmittelalterlichen Kirche, die in der neuen Ausstellung im Gewölbekeller der Stiftsbibliothek ab Ende Jahr wieder zu sehen sein werden, besitzt der Stiftsbezirk eine einmalige Sammlung von steinernen Zeugnissen.

Die aktuelle Forschung zur frühmittelalterlichen Skulptur befasst sich mit neueren Fragestellungen und Perspektiven wie Farbigkeit, Materialität, Funktionskontexten und Rezeptionsweisen.

Die St.Galler Tagung will nun ein Forum bieten für eine Bilanz: Wo steht die Forschung zur frühmittelalterlichen Skulptur heute?

Die Veranstaltung findet auf Einladung des Kunsthistorischen Instituts der Universität Zürich, der Kantonsarchäologie St.Gallen sowie der Stiftsbibliothek St.Gallen im UNESCO-Weltkulturerbe Stiftsbezirk St.Gallen statt und ist öffentlich.

Programm

Stibi   Weltkulturerbe




Irische Tonsur

Die eigentümliche Tonsur der Kleriker der alten irischen Kirche stellte einen besonders auffälligen Unterschied zur römisch-kontinentalen Kirche dar. Im Gegensatz zum Haarkranz der römischen Tonsur wurde dabei die ganze vordere Hälfte des Kopfs bis zu einer von Ohr zu Ohr reichenden Linie rasiert.

Die zu Beginn des 8. Jahrhunderts in Irland entstandene Kirchenrechtssammlung Collectio canonum Hibernensis gehört zu den frühesten und ausführlichsten Quellen für die beiden Tonsuren, die zuweilen gleichzeitig in der irischen Kirche gepflegt wurden.

Unter der Überschrift "De tonsura" behandelt sie in sieben Kapiteln den Ursprung, die Bedeutung und die Rechtmässigkeit der römischen Tonsur sowie die davon abweichende, nun zu meidende irische Tonsur.

Link zur Handschrift



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